Geschichte

Gegen Ende 1850 wurde in Anlehnung an die Worte von Pater Zagler in Bozen eine groβangelegte Spendensammlung durchgeführt. Mit dem Geld sollte ein "Armenversorgungshaus" gegründet werden.


Im Jahr 1863 wurde vom Gemeinderat nach der Behandlung des Berichtes die Verfassung eines Gründungsaktes genehmigt. In der Gründungsurkunde wurden folgende wichtige Punkte festgelegt:


- Ziel der Stiftung: "armen und erwerbsunfähigen Gemeindeangehörigen der Stadt Bozen die notdürftige Wohnung und insofern deren Mittel zu reichen auch Kleidung und Nahrung zu verschaffen"
- Zugewiesenes Kapital: 9.448 Gulden, 29 Kreuzer
- Nutznieβer: arme Leute einzig aus der Stadt Bozen ohne Diskriminierung zwischen Katholiken und Nichtkatholiken
- Zulassungskriterien: Bedürftigkeit, gute Führung und Verdienst


Bereits Ende 1863 konnten die ersten armen und arbeitsunfähigen Leute aufgenommen werden. Das Armenhaus war ein zweistöckiges Gebäude und hatte den Hl. Joseph zum Schutzpatron.


Im 1866 verfügte das Armenversorgungshaus auch über ein eigenes Vermögen. Die Bozner Bürgerin Wilhelmine Grätzl von Kofler vermachte in ihrem Testament dem neugegründeten Armenhaus die Hälfte ihres Vermögens.


Im Jahr 1873 beherbergte das Haus 56 arme Leute, die von drei Assistenten versorgt wurden. Es herrschte groβe Nachfrage nach freien Unterkünften seitens alter Stadtbewohner, welche die neue Wohltätigkeitseinrichtung besonders Schätzen, denn sie war einzigartig in ihrer Art:

- Das Armenhaus war geräumig, sauber und freundlich
- Die Bewohner verlebten darin ruhige und zufriedene Stunden
- Sie wurden bestens umsorgt, sowohl materiell als auch psychologisch
- Das Armenhaus bot den alten Menschen eine ideale letzte Heimstätte nach einem entbehrungsreichen Arbeitsleben


Im Jahr 1927 das Armenhaus in der Rauschertorgasse als Öffentliche Fürsorge- und Wohlfahrtseinrichtung anerkannt war, wurde nun der Verwaltung einer wohltätigen Anstalt (später "Gemeindehilfswerk" genannt) unterstellt.

Seit dem 1990 hat die Stiftung eine autonome Einrichtung mit einer eigenen Satzung.
Mit dem Regionalgesetz Nr. 7 vom 21.09.2005 erhalten die ÖFWE die Benennung "Öffentliche Betriebe für Pflege- und Betreuungsdienste"

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